PANONI TE AO – Change is the only constant

Samstag, 25.03.2023 bis Sonntag, 23.04.2023

Eine Ausstellung mit Arbeiten junger Maori Künstler:innen und junger Künstler:innen aus Niedersachsen, Kunsthalle Hannover

PANONI TE AO – Change is the only constant

Eine Ausstellung mit Arbeiten junger Maori Künstler:innen und junger Künstler:innen aus Niedersachsen, die vom 25.03. – 23.04.2023 in der Kunsthalle FAUST präsentiert wird in Kooperation des Kunstvereins Kunsthalle Hannover e. V.

Beteiligte Künstler:innen: Benjamin Petersen, Enric Fort Ballester, essa may ranapiri, Haoro Hond, Lucila Pacheco Dehne, Mercedes Wagner, Nico Pachali, Pounamu Wharekawa, Sophia Motoitoi Parun, Xoë Hall.

Die an der Ausstellung beteiligten Künstler:innen treten in einen Dialog, um das Leitthema „Wandel ist die einzige Konstante“ in ihren Arbeiten individuell und kooperativ zu entwickeln. Es werden überwiegend interaktive, digitale und performative Arbeiten gezeigt, in denen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie Themen wie Diversität, Kolonialismus, Rassismus widerspiegeln. Die Künstler:innen generieren ihren Impetus weitestgehend aus der genauen Beobachtung des alltäglichen Geschehens, das sie mittels unterschiedlicher Strategien in komplexe Werke transformieren. So entstehen visuelle Narrative zwischen physischer Außen- und gedanklicher Innenwelt, installative Konstrukte zur Erforschung neuer Handlungsweisen und Utopien sowie medienreflexive Statements im Kontext von persönlicher, wissenschaftlicher und traditioneller Erkenntnis. Es eröffnet sich eine Vielfalt an anregender Sujets durch die Maorikultur, wie Kotahitanga – Einheit und Zusammenkunft, symbolisiert im wharenui (Versammlungshaus). Hawaiki - Götter und Vorfahren. Hawaiki repräsentiert deren Herkunftsort und Ort der Rückkehr. Takatāpui - Gender Identities bezieht sich einerseits auf Regenbogen-Identitäten als auch auf das traditionsbewußte Verhältnis vertrauter Menschen. Die Entwicklung der Kulturen im Kontext von Tradition und Moderne stehen dabei im Vordergrund. Dies ist insbesondere für die Kunst der jungen Maori-Künstler:innen relevant, da sie auf ihre Geschichte zurückblicken und zugleich in einem modernen und globalen Kontext leben. Was sind neue künstlerische Ausdrucksformen, Sprachen? Die Ausstellung gibt Besucher:innen Einblicke in die Transformation alltäglicher gesellschaftlicher Wirklichkeiten unterschiedlicher Kulturen. Sie regt an, sich mit der Vielfalt und deren Bedeutung über Toleranz und Integration auseinanderzusetzen.
Die Ausstellung ist in Kooperation mit Anton Blank, Aotearoa Neuseeland (Kurator und Herausgeber von Ora Nui und Cornelia Leunig und Rainer Wichering, Kurator:innen Hannover, entwickelt worden.
Weitere Projekte, diesen Dialog fortzusetzen, sind u. a. in Aotearoa Neuseeland sowie Taiwan und der Schweiz geplant.

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