Selbstdarstellung

Das Pazifik-Netzwerk besteht als Verein seit 1988. Es hat sich seitdem zusammen mit seinen Partnern in Ozeanien für einen atomwaffenfreien und unabhängigen Pazifik (NFIP) eingesetzt. Inzwischen sind jedoch viele weitere Themen hinzugekommen, die zu neuen Arbeitsschwerpunkten wurden.
Das Netzwerk besteht aus mehr als 200 Mitgliedern aus unterschiedlichen beruflichen Feldern wie Wissenschaft, Fachkräften und Menschen, die in der Region gelebt und dort gearbeitet haben, Menschen mit persönlichen Beziehungen in die Region, Reisenden und anderen Interessierten. Unsere Aktivitäten werden ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und gelegentlich Spenden finanziert. Deshalb freut uns jede zusätzliche finanzielle Unterstützung.

Das Pazifik-Netzwerk arbeitet seit langem mit anderen Organisationen und Netzwerken zusammen. Besonders eng ist diese Kooperation mit der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft (OSPG), dem Ozeanien-Dialog und dem Westpapua-Netzwerk. Auch mit der Stiftung Asienhaus, etlichen Friedens- und Klimanetzwerken sowie Universitäten besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Dabei sind uns die Beziehungen zu unseren pazifischen Partnern und deren Netzwerken wie PIANGO und PANG, der Pazifischen Kirchenkonferenz (PCC) sowie zahlreichen anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen natürlich wichtig, jedoch wegen der großen Entfernungen auch nicht leicht zu pflegen.

Seit langem pflegt das Pazifik-Netzwerk vielfältige, lose Kontakte zu zahlreichen Akteuren und Netzwerken in Europa, die sich ebenfalls mit Pazifik-Themen befassen. Dabei geht es insbesondere darum, den wechselseitigen Austausch zwischen fachlich engagierten Personen und Gruppen zu verbessern und die gemeinsame Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu stärken. Diese Beziehungen sind auch im Zusammenhang mit Lobbyarbeit hilfreich. Besonders wichtig ist dies bei EU-weiten und länderübergreifenden Themen wie etwa Dekolonisierung, Rüstung, Frieden, Fischerei, Bergbau, Klimawandel, Handel, EU-Entwicklungshilfe, nachhaltige Entwicklung. Das Spektrum an Kontakten ist weit und umfasst sowohl zivilgesellschaftliche Initiativen wie kirchennahe Hilfswerke, Universitäten und akademische Institutionen, doch auch viele Einzelpersonen. Diese Vernetzungsarbeit soll unbedingt fortgesetzt werden.


Selbstverständlich werden von uns die Beziehungen zwischen Deutschland, Europa und Ozeanien sowie ihre weitere Entwicklung besonders beobachtet, wobei uns die Perspektive der Inselstaaten und der dortigen Menschen regelmäßig in den hiesigen Medien nicht gerade korrekt abgebildet erscheint und nicht selten auch einfach ignoriert zu werden. Das Netzwerk will solchen Vereinfachungen, falschen Interpretationen und Klischees entgegenwirken und zu einem differenzierteren Meinungsbild beitragen.

Sie können unsere Arbeit aktiv durch eine Mitgliedschaft im Verein Pazifik-Netzwerk e.V. unterstützen. Werden Sie online Mitglied oder downloaden Sie UNTEN die Beitrittserklärung und schicken sie uns zu.

Aktuell beträgt der Beitrag für die Mitgliedschaft im Verein Pazifik-Netzwerk e.V. 50 € jährlich, ermäßigt auf Antrag 20 €.
Vierteljährlich verschickt die Infostelle unseren "Pazifik Rundbrief" sowie den deutschsprachigen Nachrichtenservice "Pazifik aktuell". Beide Publikationen lassen sich auch downloaden.

Weitere Informationen zu uns finden sich im anhängenden FLYER.

Zugehörige Dateien:
Flyer des Pazifik-NetzwerkesDownload (535 kb)
BeitrittserklärungDownload (140 kb)