STUBE Ferienakademie Hamburg: Kolonialismus und globaler Handel

Montag, 23.05.2022 bis Freitag, 27.05.2022

Missionsakademie, Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg war und ist ein wichtiges Zentrum des globalen Handels. Mit dem größten Seehafen Deutschlands wird sie oft als Tor zur Welt bezeichnet. Geht man in der Geschichte zurück, wird jedoch deutlich, dass sie auch das „Tor zur kolonialen Welt“ war. Hamburg hatte wirtschaftliche Beziehungen zu Kolonialmächten und Kolonien, in der Stadt wurden koloniale Waren und Menschen gehandelt. Die Spuren dieser Vergangenheit haben sich tief in das Stadtbild und das kollektive Gedächtnis eingeschrieben. Im Rahmen der Ferienakademie werden Stätten in Hamburg besucht, anhand derer die Stadtgeschichte sowie die Geschichte der kolonialen Globalisierung nachvollziehbar und erlebbar wird. Programmpunkte sind u.a.: Hafenrundfahrt aus Kolonialismus kritischer Perspektive, Besuch im Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) Besuch von Wirkungsstätten des Kaufmanns Johann Caesar Godeffroy (1813 bis 1885, Chef eines großen Handelsunternehmens und Organisator von Expeditionen zum Südpazifik). Hinzu kommen viele weitere Aktivitäten rund um Hafen und Handel in Hamburg.

Mehr Infos gibt es demnächst bei STUBE Bayern.

Dateien:
20220427_FA-Hamburg-2.pdf (239 kb)

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