Hiroshima und Nagasaki mahnen!
06.08.2026: Mahn- und Gedenkaktion, Nürnberg
Herzliche Einladung zum Gedenken an die Opfer der Atombombe aus die japanische Stadt Hiroshima: Am Donnerstag, 06.08.26, 20:30 – 22:30 Uhr auf der Museumsbrücke in Nürnberg
Hiroshima mahnt!
Am 6. und 9. August 1945 wurden die ersten Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. In dem Inferno kamen in kürzester Zeit Zehntausende von Menschen um Leben. In den folgenden Monaten erhöhte sich – insbesondere durch radioaktive Strahlung und Fallout - die Opferzahl auf Hunderttausende. Die mehr als 2000 Atomwaffen-Tests in Nordamerika, dem Pazifik, Asien, Australien und Afrika fordern bis heute weitere Opfer!
Wir gedenken der Opfer
Auch heute bedrohen uns über 12.000 Atomwaffen, davon über 4.000 kurzfristig einsetzbare. Die Atommächte stecken Milliardensummen in die Aufrüstung ihrer Arsenale. Ein neues atomares Wettrüsten hat begonnen!
Auf dem BW-Fliegerhorst Büchel in der Eifel sind US-Atombomben gelagert, die im Kriegsfall durch Bundeswehr-Piloten eingesetzt werden – die sogenannte „atomare Teilhabe" Deutschlands. Neue Trägerflugzeuge werden dafür von den USA gekauft (F35), sie werden 2027 dort stationiert. All dies widerspricht den völkerrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands, keine Verfügung über Atomwaffen zu erlangen.
Gegen diese weltweite Tendenz steht der Atomwaffen-Verbotsvertrag, der 2017 von der UN-Vollversammlung mit großer Mehrheit angenommen wurde. Er verbietet damit umfassend Einsatz und Drohung , ebenso wie Entwicklung, Test, Lagerung usw.. Seit 2021 ist er in Kraft, bis heute haben 100 Staaten diesen Vertrag unterzeichnet oder ratifiziert!
Wir fordern die Bundesregierung auf,
• Atomwaffen aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen ihres Einsatzes zu ächten und dem Atomwaffen-Verbotsvertrag beizutreten,
• die atomare Teilhabe Deutschlands zu beenden und alle hier gelagerten US-Atombomben zu entfernen,
• kooperative Sicherheit durch eine Politik der Friedenslogik zu betreiben und damit die atomare Abschreckung überwinden zu helfen.
Die Mahnaktion auf der Museumsbrücke wird veranstaltet von: NEFF, Friedensmuseum Nürnberg, Mission EineWelt, Pazifik-Informationsstelle Neuendettelsau und IPPNW

