„Still Stehen – Seeleute und Geflüchtete in der Pandemie“

Montag, 01.06.2026 bis Sonntag, 21.03.2027

Sonderausstellung, Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven

„Während die Welt in der Pandemie weitgehend zum Stillstand kam, blieben manche in Bewegung. Seeleute hielten den globalen Handel aufrecht – oft monatelang, ohne an Land gehen zu dürfen“, erzählt Ethnologin Luisa Piart vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle/Saale. Es geht um Isolation, Unsicherheit und den Verlust grundlegender Rechte. Diese Erfahrungen hat sie in einer Wanderausstellung verarbeitet, die bis zum 21. März 2027 im Bangert-Bau des Deutsches Schifffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für Maritime Geschichte zu (Hans-Scharoun-Platz 1) in Bremerhaven sehen ist.
Die Ausstellung erzählt von den Erfahrungen, die Seeleute und Geflüchtete gemacht haben. In ihrer Forschung beschäftigt sich Ethnologin Luisa Piart mit den Arbeitsbedingungen und Rechten von Seeleuten in der internationalen Handelsschifffahrt. In der Ausstellung fließen ihre ethnographischen Studien mit Forschungsergebnissen ihrer Kolleginnen und Kollegen aus der Sozialmedizin und Versorgungsforschung zusammen.

Zurück