NIUGINI - LAND OF THE UNEXPECTED II

Samstag, 01.02.2020 bis Sonntag, 08.03.2020

Ausstellung, Freiburg

NIUGINI - LAND OF THE UNEXPECTED II

Zeitgenössische Urban Art aus Papua-Neuguinea präsentiert die Freiburger Galerie ARTKELCH zum Start in die neue Ausstellungssaison. Vorgestellt werden vier aktuelle Positionen, die jedoch nur ein kleines Spektrum der künstlerischen Vielfalt des Landes abbildet.

Vernissage: Freitag, 31. Januar, 10:00 – 14:00 Uhr mit Einführungsvortrag um 11:00 Uhr
Special Guest: Dr. Regina Knapp (Berlin). Ethnologin, Filmemacherin und intime Kennerin des Landes

Finissage: Sonntag, 8. März, im Rahmen von Offen für Kunst, 11:00 – 16:00 Uhr
Die Ausstellung umfasst vier Künstler, die die Galeristen auf ihrer Reise dorthin persönlich kennenlernen durften. Jeder von ihnen setzt sich in seinem Werk mit der Kultur seines Landes auseinander und mit den Konflikten, die Kolonialisierung und das moderne Leben mit sich gebracht haben.uns eine Freude, zum Start ins neue Ausstellungsjahr wieder etwas völlig Neues präsentieren zu können: zeitgenössische Urban Art aus Papua-Neuguinea. Die Ausstellung umfasst vier Künstler, die wir auf unserer Reise dorthin persönlich kennenlernen durften. Jeder von ihnen setzt sich in seinem Werk mit der Kultur seines Landes auseinander und mit den Konflikten, die Kolonialisierung und das moderne Leben mit sich gebracht haben. Die Ausstellung schließt den Kreis zu Niugini – Land of the Unexpected I, in der wir vor einem Jahr zeitgenössische Tapa-Kunst der Ömie Artists als Beispiel für Kunst aus den ländlichen Regionen gezeigt haben.

NIUGINI – nennen die Einheimischen ihr Land in Tok Pisin, einer Kreolsprache. Ein Land, in dem das Unerwartete Programm ist und das den Spagat zwischen Tradition und Moderne übt. So divers wie das Land und seine Leute sind, so groß ist auch die Vielfalt der Kunststile, die einerseits in Einklang mit uralten Clantraditionen stehen und andererseits neue Formen und Medien der heutigen Zeit beinhalten. Sowohl auf dem Land als auch in der Stadt entstehen heute höchst individuelle Werke, die den Duktus des jeweiligen Künstlers deutlich zum Vorschein bringen. Sie sind Reflexionen der indigenen Bevölkerung, ihrer Glaubensvorstellungen, Mythologien und Hoffnungen.

Projekte, die im Kunstschaffen Traditionen von früher mit dem Heute verbinden, können zu einem integrativen Bestandteil bei der Erneuerung der kulturellen Identität dieses gespaltenen Landes werden, das nach den Unterdrückungen durch die Kolonialmächte und die Ausbeutung der Bodenschätze durch Industrienationen vor großen Herausforderungen steht.
Die Ausstellung ist bis zum 8. März 2020 mittwochs bis freitags von 11:00 – 18:00 Uhr und samstags von 10:00 - 14:00 Uhr sowie jederzeit nach Vereinbarung geöffnet.

ARTKELCH, Günterstalstraße 57, 79102 Freiburg Fon: 0761 – 704 3271, Fax: 0761 – 704 3272

ARTKELCH ist spezialisiert auf die zeitgenössische Kunst der australischen Ureinwohner. Heute ist Aboriginal Art eine der spannendsten Kunstbewegungen weltweit, deren Sammlerwert auch hierzulande kein Geheimnis mehr ist. Seit 2014 hat ARTKELCH sein Portfolio um die Ömie Artists aus Papua-Neuguinea erweitert.

Ansprechpartnerin: Sylvia Krings, 0761 – 704 3271, presse(at)artkelch.de Informationen unter www.artkelch.de.

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